Mehr Vertrauen, mehr Miteinander
Beim Private Banking der Volksbank Lahr geht es um mehr als die perfekte Anlage
Wer an Private Banking denkt, hat womöglich den seriösen Bankier im Kopf: diskret, distanziert, produktgetrieben. Bei der Volksbank Lahr läuft das ein wenig anders – zumal Kunde und Berater in den meisten Fällen in derselben Umgebung zu Hause sind. „Derjenige, der mir heute hier im Büro begegnet, den treffe ich auch am Wochenende im Sportverein, bei den Veranstaltungen meiner Kinder in der Schule, im Kindergarten“, erzählt Dieter Ernst, Private-Banking-Berater der Volksbank Lahr. Eine banale Beobachtung? Keineswegs. Sie ist das Herzstück einer Philosophie, die auf persönliche Verbundenheit und Wertschätzung setzt – statt auf Anonymität. Das ist insofern wichtig, weil es bei dem Volksbank-Angebot nicht nur um reine Geschäfte wie die klassische Geldanlage geht, sondern auch um Absicherung und Vorsorge, möglicherweise sogar um eine komplexe Unternehmensnachfolge. Dabei braucht es dann eben vor allem eines: Vertrauen.
Eine ganzheitliche Beratung
Frank Kux, Leiter des Private Bankings, bringt die Kernphilosophie dabei auf den Punkt: „Was für uns wichtig ist: dass das Wort ganzheitlich nicht nur geschrieben steht, sondern dass wir das ernst nehmen – in allen finanziellen Angelegenheiten.“ Denn wer ein Unternehmen führt, hat selten eine saubere Trennlinie zwischen privaten Finanzen und geschäftlichen Themen. Genau dort greift das Konzept der Volksbank Lahr: Jeder Kunde hat einen Berater, der beide Welten kennt.
Das klingt nach solider Dienstleistung, doch dahinter steckt ein anderer Antrieb. „Ich bin überzeugt davon, dass der Produktvertrieb immer mehr eine untergeordnete Rolle spielen wird und wir uns viel mehr den menschlichen Zwischentönen zuwenden müssen“, sagt Dieter Ernst. „Wie triffst du eine Entscheidung unter Unsicherheit? Wie berührt dich das, wenn wir über Nachfolgethemen in deinem Unternehmen nachdenken?“ Fragen, die nicht jeder Berater stellt.
Gerade beim Thema Nachfolge bewährt sich diese Haltung. Wenn Unternehmerinnen und Unternehmer ihr Lebenswerk übergeben, geht es selten nur ums Geld. Familiäre Dynamiken, persönliche Identität, jahrzehntealte Konflikte – das alles taucht in solchen Prozessen auf. Frank Kux vergleicht die Berater-Kunden-Beziehung mit dem Verhältnis zum Hausarzt:
„Wenn man die richtige Lösung anbieten möchte, muss der Kunde wirklich auch offen sein – damit für ihn am Ende auch die richtige Lösung herauskommen kann.“ Das setzt Vertrauen voraus. Und Vertrauen entsteht nicht beim ersten Termin. „Wir kennen unsere Kunden und sprechen sie auch mehrfach im Jahr aktiv an. Erst recht, wenn wir das Gefühl haben, dass es in einer Angelegenheit Handlungsbedarf gibt“, sagt Kux.
Möglich wird dieses Vertrauen eben auch durch die gemeinsame regionale Verwurzelung. Dieter Ernst lebt zwei Gehminuten vom Büro entfernt, ist in Vereinen aktiv, begegnet seinen Kunden auch privat. „Mir liegt halt daran, was hier in der Region passiert, weil es mich unmittelbar betrifft“, sagt er. Das gilt für seine Kunden genauso. Man kennt sich, man schätzt sich – und das macht den Unterschied in einem Markt, der ansonsten auf Skalierung und Standardisierung setzt. Kein Wunder, dass das Team die Sonntagabend-Nachrichten schon mit einem gewissen Berufsbewusstsein verfolgt: Man ahne dann, wessen Telefon am Montagmorgen klingeln wird, sagt Frank Kux, der aus Seelbach stammt und seit vielen Jahren in Ettenheimmünster zu Hause ist.
Ein starkes Netzwerk
Dahinter steckt auch ein selbstbewusstes Selbstverständnis. „Wir können als Genossenschaftsbank nicht Preisführerschaft anstreben. Es gibt für uns exakt einen Weg, und das ist der qualitative“, sagt Dieter Ernst. „Und der bedeutet in allererster Linie, dass wir neben aller Fachlichkeit unsere Menschlichkeit maximieren.“ Im Rücken hat das Team die Stärke des Genossenschaftsverbunds: Die DZ PRIVATBANK bringt internationale Expertise mit – von der Vermögensstrukturierung bis zur Stiftungsberatung.
„Wir stehen zwar im Vordergrund mit dem Kunden“, sagt Frank Kux, „aber der Hintergrund – das Team, das Netzwerk – ist für mich ebenso wichtig.“ Regionale Nähe, fachliche Tiefe und der Mut, über Zahlen hinauszudenken: Darum geht’s. „Und in allererster Linie natürlich darum, die Lebensqualität unserer Kunden zu verbessern“, ergänzt sein Berater-Kollege.